Leverkusen und Wermelskirchen rücken enger zusammen. Seit Sommer 2025 arbeitet am Klinikum Leverkusen in Schlebusch eine besondere Station. Sie trägt den Namen „Zeitinsel“. Dort werden schwer und schwerstkranke Kinder sowie ihre Familien betreut. Nur drei spezialisierte Kinderpalliativstationen dieser Art existieren derzeit in Deutschland. Die Einrichtung verfügt über 6 Betten. Ein multiprofessionelles Team aus Medizin, Pflege und verschiedenen therapeutischen Disziplinen kümmert sich um die jungen Patientinnen und Patienten. Auch die Angehörigen erhalten Unterstützung. Der ganzheitliche Ansatz geht über die rein medizinische Versorgung hinaus.
Inhaltsverzeichnis
- Zeitinsel am Klinikum Leverkusen
- Kinderschutzbund Wermelskirchen und Ludwig Fein
- Simone Vogel und das pflegerische Leitungsteam
Zeitinsel am Klinikum Leverkusen
Die „Zeitinsel“ befindet sich am Klinikum Leverkusen im Stadtteil Schlebusch. Seit Sommer 2025 ist die Kinderpalliativstation offiziell in Betrieb. Sie versorgt Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen. Ebenso werden deren Familien eng begleitet.
Zur Struktur der Station gehören
- 6 stationäre Betten
- ein Team aus Ärztinnen und Ärzten
- Pflegefachkräfte
- Therapeutinnen und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen
Deutschlandweit gibt es aktuell lediglich 3 vergleichbare Einrichtungen. Das unterstreicht die besondere Rolle des Standorts.
Kinderschutzbund Wermelskirchen und Ludwig Fein
Eine Delegation des Kinderschutzbund-Ortsverbands Wermelskirchen besuchte die Station in Schlebusch. Sie überreichte einen symbolischen Scheck über 10.000 Euro. Wermelskirchen gehört zum Einzugsgebiet des Klinikums. Bei Bedarf werden auch Kinder aus dem Norden des Rheinisch-Bergischen Kreises dort behandelt.
Klinikum-Sprecher David Posor informierte über den Termin. Die Summe wurde offiziell an das Leitungsteam übergeben. 10.000 Euro sollen Bau und Betrieb der Station unterstützen, auch im Kontext von Millionenförderung für den Ausbau am Leverkusener Klinikum.
Simone Vogel und das pflegerische Leitungsteam
Simone Vogel aus dem pflegerischen Leitungsteam nahm den Scheck entgegen. Ortsverbandsvorsitzender Ludwig Fein übergab ihn im Stationsgarten. Fein erklärte beim Treffen, dass der Ortsverband die Entstehung der Kinderpalliativstation im vergangenen Jahr aufmerksam verfolgt habe.
Er verwies auf den erweiterten Versorgungsansatz. Dieser beziehe die Familien intensiv ein. Der zusätzliche Aufwand werde vom Gesundheitssystem nicht vollständig finanziert. Gerade dieser Mehraufwand macht weitere Spenden notwendig, wie auch bei Themen rund um Betreuungszeiten in der Region sichtbar wird.
Nach Angaben des Klinikums bleibt die Einrichtung dauerhaft auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Die zeitintensive Betreuung der jungen Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen verursache laufende Kosten. Weitere Informationen zur Kinderpalliativversorgung in Deutschland bietet das Bundesgesundheitsministerium.
Wer weitere Entwicklungen aus der Stadt verfolgen möchte, findet mehr hier.
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FAQ
Wo befindet sich die „Zeitinsel“?
Die „Zeitinsel“ befindet sich am Klinikum Leverkusen im Stadtteil Schlebusch.
Seit wann ist die Kinderpalliativstation in Betrieb?
Seit Sommer 2025 ist die Kinderpalliativstation offiziell in Betrieb.
Wie viele Betten stehen auf der Station zur Verfügung?
Es stehen 6 Betten zur Verfügung.
Wie hoch war die Spende des Kinderschutzbund-Ortsverbands Wermelskirchen?
Der Kinderschutzbund-Ortsverband Wermelskirchen stellte 10.000 Euro zur Verfügung.
Wer nahm den symbolischen Spendenscheck entgegen?
Simone Vogel aus dem pflegerischen Leitungsteam nahm den Scheck entgegen.
Quelle: RHEINISCHE POST, WEBRIVAIG, MILEKCORP